DER PLATZ, PAR 71

Der Platz wurde von dem zweimaligen Sieger des Masters Augusta José María Olazábal entworfen und stellt durch die Kombination enger Fairways mit abfallendem Gelände auch für erfahrene Spieler eine anspruchsvolle Herausforderung dar.

PAR 3

 

Die erste Bahn ist lang gezogen und verläuft parallel zu einem engen Abhang. Das Fairway wird erst in Richtung Grün langsam breiter.

Diese Bahn sollte über die linke Seite gespielt werden, da das Grün auf der rechten Seite durch vier Bunker und einen einen steilen Hang verteidigt wird. Dieser Hang ist durch rote Pfosten als seitliches Wasserhindernis gekennzeichnet.

Da es sich um die erste Bahn handelt, kommt zur Länge dieser Bahn noch die psychologische Wirkung als weitere Schwierigkeit hinzu.

 

 

PAR 5

Der Abschlag an dieser Bahn wird von mehreren Abhängen eingerahmt, so dass der Ball idealerweise in der Mitte der Bahn zum liegen kommen sollte. Ab hier geht die Bahn dann sanft bergab. Longhitter sollten sich links halten um das Dogleg zu überwinden und den an der rechten Seite befindlichen Bunker zu vermeiden. Der zweite Schlag sollte kurz gespielt werden, um den Ball vor dem verengten Fairway zum Liegen zu bringen. Risikofreudige Spieler können Richtung Grün schlagen, sollten dabei aber den Hang an der rechten Seite und die zehn Bunker an der linken Seite vermeiden.

Beim Anspielen des Grüns muss auf die links liegende Ausgrenze, sowie den Hang auf der rechten Seite geachtet werden.

 

PAR 3

Bei dieser Bahn handelt es sich um ein herrliches Par drei, an der sich eine wunderschöne Schutzhütte befindet. Das Grün kann mit drei verschiedenen Schlägen angespielt werden, wobei die rechte Seite schwieriger zu spielen ist, da sich hier in einem Umkreis von nur vier Metern gleich mehrere Hindernisse befinden. Die Mitte des Grüns ist großzügig gestaltet und verlangt nur das vorherige Überspielen des strategisch geschickt vor dem Grün platzierten Bunkers. Das Anspielen über die linke Seite ist relativ risikofrei, da der Ball hier auch vor dem Grün landen und dann auf das Grün rollen kann, wodurch der Bunker umgangen werden kann.

 

 

 

PAR 4

Der Abschlag auf dieser Bahn erfolgt blind, da weder der Verlauf der Bahn noch das Grün zu sehen sind. Es wird empfohlen, über die linke Seite zu spielen, um die Ausgrenze auf der rechten Seite zu vermeiden.

Das Anspielen des Grüns sollte mit höchster Vorsicht erfolgen, da dieses gleich von mehreren Hindernissen umgeben ist. Den Schläger sorgfältig auswählen, da der Spielraum für Fehlschläge hier sehr gering ist.

 

 

PAR 4

Da es sich bei diesem Par vier um das kürzeste des Platzes handelt, befindet sich das Grün für Longhitter durchaus in Reichweite für einen langen und genauen Abschlag. Allerdings ist dieser Schlag aufgrund des oberhalb des Fairways befindlichen Grüns recht riskant und erfordert ein sehr genaues Landen des Balls. Das hoch gelegene Grün ist von mehreren Hängen umgeben, so dass der Ball auf dem Grün zum liegen kommen muss. Das gesamte Fairway vor dem Grün ist von vier Bunkern durchzogen, von denen einer wirklich riesig ist und von einer Insel in der Mitte gekrönt wird. Fällt der Abschlag kurz aus, so gestaltet sich das Anspielen des Grüns mit dem zweiten Schlag schwierig.

 

 

PAR 3

Diese Bahn ist ein Par drei mittlerer Länge, deren Grün sehr viel höher als die Abschläge liegt. Aus diesem Grund sollte der Schläger mit Bedacht ausgewählt werden, damit der Abschlag nicht zu kurz ausfällt. Die gesamte linke Seite dieser Bahn wird von einer gefährlichen Ausgrenze gesäumt. Das Grün wird zusätzlich von zwei Bunkern geschützt, von denen sich einer auf der linken Seite und der andere direkt vor dem Grün befindet, was einen gelungenen Schlag auf das Grün noch weiter erschwert.

 

PAR 4

Diese wunderschöne Bahn wird durch einen See geschmückt, der mit dem Abschlag zu erreichen ist. Daher sollte der erste Schlag gut überlegt werden, damit der Ball nicht im Wasser landet. Gleichzeitig muss die auf der linken Seite befindliche Ausgrenze vermieden werden. Das Grün kann auf zweierlei Art und Weise angespielt werden: kurzes Anspiel, um die Hindernisse zu vermeiden oder direktes Anspiel.

 

 

 

PAR 4

Diese Bahn bereitet keine Probleme, wenn der erste Schlag überlegt ausgeführt wird. Bei diesem Abschlag ist es wichtig, die Entfernungen genau einzuschätzen, da die Flugweite bei diesem Dogleg je nach ausgewähltem Ziel variiert: Je weiter wir schlagen wollen, desto größer ist das Risiko im Verhältnis zum möglichen Vorteil.

Bei Anspielen des Grüns muss bedacht werden, dass dieses durch einen Abhang und mehrere Bunker auf der rechten Seite geschützt wird.

 

PAR 5

Diese Bahn zeichnet sich durch ihren wunderschönen Abschluss aus. Beim Abschlag muss das nach rechts verlaufende Dogleg berücksichtigt werden.

Longhitter können das Grün durchaus in zwei Schlägen erreichen. Allerdings ist diese Spielweise sehr riskant, da bei einem Fehler auf der linken Seite unweigerlich die Ausgrenze ins Spiel kommt. Alternativ kann versucht werden, bei dem zweiten Schlag auf den kleinen Weg zu zielen, der das Fairway kreuzt. Beim Anspielen des Grüns sind die links vor dem Grün befindlichen Hindernisse zu umspielen.

 

 

 

PAR 4

Diese Bahn ist wirklich atemberaubend und bietet eine bezaubernde Aussicht. Vom Herrenabschlag aus gemessen muss an dieser Bahn eine 110 Meter lange Schlucht überwunden werden. Die ganze linke Seite ist als Wasserhindernis gekennzeichnet, weshalb diese besser vermieden werden sollte. Das Anspielen des Grüns sollte aufgrund der vielen vorhandenen Hindernisse ebenfalls mit Bedacht erfolgen.

 

 

PAR 3

Die Besonderheit dieser Bahn besteht in dem See, der von den Abschlägen aus überwunden werden muss, um das Grün zu erreichen, das oberhalb des Sees angeordnet ist.

Dieses Par drei ist zwar relativ kurz, verlangt aber nach einem sehr präzisen Schlag, um den Ball auf dem Grün landen zu lassen. Das Grün wird von mehreren Hindernissen gesäumt.

 

PAR 4

Der hoch gelegene Abschlag dieser Bahn macht ihren eigentlichen Reiz aus. Hinzu kommt die 130 Meter lange Schlucht, die es vom Herrenabschlag aus zu überwinden gilt. Vom Abschlag aus sollte der am Ende des Fairways sichtbare Bunker als Bezug genommen werden. Der Abschlag wird von uralten Bäumen flankiert und die links gelegene Ausgrenze ist vom Abschlag aus nicht zu sehen. Das Grün wird ebenfalls auf der linken Seite und hinter dem Grün von mehreren Hindernissen verteidigt.

 

 

 

PAR 4

Diese phantastische Bahn weist mehrere Hindernisse auf, die sich auf die Strategie des Abschlags auswirken. Zwei auf der linken Seite stehende Eichen und der Eichenhain auf der rechten Seite verengen das Fairway genau da, wo der Abschlag landen sollte. Beim Anspielen des mehrere Meter oberhalb des Fairways platzierten Grüns sollte der Schläger mit Bedacht gewählt werden, da die Einschätzung der Entfernung bis zum Grün je nach Standort der Fahne erheblich variieren kann.

 

 

 

 

PAR 5

Dieses außerordentlich schöne Par fünf mit Blick auf mehrere Bunker erfordert einen gezielten Abschlag. Um das Grün mit zwei Schlägen zu erreichen. muss der links am Fairway befindliche Bunker überspielt werden. Wer nicht so weit schlägt, sollte seinen Ball in der Mitte des Fairways platzieren, um das Grün mit drei Schlägen zu erreichen. Das Grün sollte vorzugsweise über die rechte Seite angespielt werden, um die Bunker auf der linken Seite zu vermeiden. Hinter dem Grün lauert die Ausgrenze auf lang gespielte Bälle.

 

 

 

 

PAR 3

Diese Bahn hat das höchste Handicap. Auf dieser Bahn sind die beiden Bunker vor rechts und links des Grüns, sowie der über die gesamte rechte Seite verlaufende Hang zu vermeiden.

Bei der Auswahl des Schlägers sollte berücksichtigt werden, dass auch dieses Grün höher als der Abschlag liegt.

 

PAR 4

Diese wunderschöne Bahn verlauft bergauf und weist zusätzlich eine von rechts nach links verlaufende Neigung des Fairways auf. Die links des Fairways befindliche Ausgrenze ist zu vermeiden. Beim Anspielen des Grüns muss besonders auf die linke Seite geachtet werden, ohne dabei die Bunker aus den Augen zu verlieren.

 

 

PAR 4

Diese Bahn fällt ab und weist ein nach links verlaufendes Dogleg auf. Der enorme Bunker fängt unpräzise geschlagene Bälle auf. Da das Grün vom Abschlag aus nicht zu sehen ist, können Longhitter versuchen, das Dogleg durch Anspielen über die linke Seite zu umgehen. Beim Anspielen des Grüns sind die beider Bunker, sowie der an der rechten Seite befindliche Hang zu vermeiden.

 

 

 

PAR 5

Dieses außergewöhnliche Par fünf wird durch den Hang an der linken Seite und den Abhang an der rechten Seite begrenzt. Beim Abschlag kann versucht werden, weit zu schlagen oder den Ball kurz zu spielen, um so das Risiko zu verringern. Das Fairway verengt sich genau an der Stelle, an der sich links der Bunker und rechts der Hang befinden, so dass der Schlag präzise ausgeführt werden muss, um den Ball nicht zu verlieren. Beide Hindernisse säumen das hier enge Fairway, um sich mit dem nächsten Schlag an das Grün annähern zu können. Die meisten Gefahren beim Anspielen lauern auf der rechten Seite des Grüns.

 

 

 

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